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Büro für integrierte Verkehrsplanung und Stadtentwicklung, D-57223 Kreuztal


BiVS Besucher und Gäste

Klimabündnis Luxemburg

Nach einem Fachvortrag zum Thema „Differenzierte Bedienungsformen im ÖPNV“ im Jahr 2000 in Luxemburg entwickelte sich ein intensiver Austausch mit dem Klimabündnis Lëtzebuerg. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie flexible und bedarfsgerechte Verkehrsangebote insbesondere in kleineren Städten und ländlichen Räumen wirtschaftlich und zugleich ökologisch sinnvoll umgesetzt werden können. Vertreter des Bündnisses besuchten daraufhin das Büro für integrierte Verkehrsplanung und Stadtentwicklung, um sich vertieft über Projekte und praktische Erfahrungen in Nordrhein-Westfalen zu informieren. Dabei ging es nicht nur um theoretische Konzepte, sondern um konkrete Umsetzungsmodelle, Organisationsstrukturen, Finanzierungsansätze und die Einbindung ehrenamtlicher Strukturen. Als anschauliches Praxisbeispiel wurde vor Ort derBürgerBus Kreuztalvorgestellt. Die Delegation erhielt Einblicke in Betriebsabläufe, Fahrplangestaltung, ehrenamtliche Fahrerstrukturen sowie in die Zusammenarbeit mit kommunalen Partnern und Verkehrsunternehmen. Am Nachmittag führte die Exkursion weiter zum BürgerBus Altena, wo ergänzend Erfahrungen aus einer anderen topografischen und strukturellen Ausgangslage präsentiert wurden. Dadurch konnten unterschiedliche organisatorische Modelle direkt miteinander verglichen werden. Die Gespräche zeigten deutlich, dass Bürgerbus-Systeme nicht nur einen Beitrag zur Sicherung der Mobilität leisten, sondern auch soziale und arbeitsmarktpolitische Impulse geben können. Für Luxemburg zeichnete sich als mögliches Ergebnis die Einführung eines vergleichbaren Busangebots ab – jedoch mit einer zusätzlichen Zielsetzung: Neben der Verbesserung der lokalen Mobilität sollte das System dort auch zur Qualifikation und Integration von Langzeitarbeitslosen beitragen. Damit wurde das Konzept um eine sozialpolitische Dimension erweitert, die Mobilität, Beschäftigungsförderung und gesellschaftliche Teilhabe miteinander verbindet. Der Austausch mit dem Klimabündnis Lëtzebuerg unterstrich, wie überregionale Vernetzung und praxisnahe Demonstrationsprojekte dazu beitragen können, nachhaltige Mobilitätslösungen international weiterzuentwickeln und an unterschiedliche regionale Rahmenbedingungen anzupassen. ==> Bürgerbusse in Deutschland

Delegationen des Verkehrsministerium der VR China

Delegationen des Verkehrsministerium der VR ChinaAufgrund langjähriger internationaler Kontakte weilten mehrfach hochrangige Delegationen des Verkehrsministeriums der Volksrepublik China unter Leitung von Herrn Yang gemeinsam mit Achim Walder vom Büro für integrierte Verkehrsplanung und Stadtentwicklung in Deutschland. Für die Gäste aus verschiedenen chinesischen Provinzen stellte Herr Walder ein inhaltlich anspruchsvolles und zugleich zeitlich straff organisiertes Besuchsprogramm zusammen, das einen umfassenden Einblick in die deutsche Verkehrs- und Bahntechnik vermittelte. Im Mittelpunkt des Interesses standen insbesondere moderne Bahnsysteme, Signal- und Sicherungstechnik, Leit- und Steuerungssysteme sowie innovative Lösungen im Bereich Infrastrukturplanung und Betrieb. Vertreter chinesischer Bahnunternehmen sowie Mitarbeiter verschiedener regionaler Verkehrsministerien nutzten die Gelegenheit, sich über technische Standards, Planungsprozesse und organisatorische Rahmenbedingungen in Deutschland zu informieren. Dabei ging es nicht nur um einzelne Produkte, sondern um das Zusammenspiel von Technik, Betrieb, Finanzierung und gesetzlichem Umfeld. Vor diesem Hintergrund wurde das Büro für integrierte Verkehrsplanung und Stadtentwicklung über chinesische Außenhandelsbüros gezielt angefragt, geeignete Reiseziele mit bahntechnischem Schwerpunkt auszuwählen und die Delegationen während ihres Aufenthalts fachlich zu betreuen. Neben Unternehmensbesuchen standen Gespräche mit Fachingenieuren, Projektleitern und Vertretern öffentlicher Institutionen auf dem Programm. Ziel war es, praxisnahe Einblicke in Planung, Bau und Betrieb moderner Verkehrssysteme zu gewinnen und zugleich Kontakte für eine weiterführende Zusammenarbeit zu knüpfen. Zu den Stationen gehörten verschiedene Standorte in Nordrhein-Westfalen, darunter Unternehmen mit Schwerpunkt Schienenfahrzeugtechnik, Signal- und Sicherungstechnik sowie Ingenieurbüros für Verkehrsplanung. Ergänzt wurden die Fachbesuche durch Termine bei Infrastrukturbetreibern und Verkehrsunternehmen, um auch betriebliche Abläufe und organisatorische Strukturen kennenzulernen. Die Betreuung der Delegationen umfasste neben der fachlichen Koordination auch die organisatorische Vorbereitung, Dolmetscherabstimmungen, Terminplanung sowie die inhaltliche Einführung in deutsche Planungs- und Genehmigungsverfahren. Durch die enge Begleitung vor Ort konnten fachliche Fragen unmittelbar geklärt und vertiefende Diskussionen ermöglicht werden. Die Besuche stärkten nicht nur die internationalen Kontakte des Büros, sondern trugen auch dazu bei, den fachlichen Austausch zwischen deutschen und chinesischen Akteuren im Verkehrssektor zu intensivieren. Sie zeigen exemplarisch, wie durch professionelle Organisation, fundierte Fachkenntnis und internationale Vernetzung ein konstruktiver Dialog über technische Standards, Innovationspotenziale und nachhaltige Mobilitätslösungen entstehen kann.


BiVS Walder Büro für integrierte Verkehrsplanung und Stadtentwicklung


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